17. 10. bis zum 18. 10. 2008 - Tagung: neue Formen des Eigentums an Grund und Boden

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Vom 17. 10. bis zum 18. 10. 2008 wird der Verein Bewegung für soziale Dreigliederung in Zusammenarbeit mit Stiftung trias, Mietshäuser Syndikat und Vivenda eine Tagung über Idee und Praxis neuer Eigentumsformen an Grund und Boden veranstalten. Dabei soll einerseits vor dem Hintergrund der Immobilienkrise das prinzipielle Problem der Käuflichkeit von Grund und Boden herausgearbeitet, andererseits aber die praktischen Wege anschaulich gemacht werden, die Initiativen wie das Mietshäusersyndikat, Stiftung trias, Vivenda und andere gefunden haben, um Grund und Boden jetzt schon der Spekulation zu entziehen.

Grund und Boden ist eine Voraussetzung für das menschliche Leben, und nicht etwas, was der Mensch in seinem Leben erst leistet. Es kann also aus logischem Grund niemand eine Gegenleistung für den Boden verlangen. Wer sich dennoch den Boden bezahlen läßt, der macht das Recht zur Ware. Das wiederum macht Selbstbestimmung und Selbstverwaltung unmöglich. Nicht zuletzt daran sind viele Hausprojekte gescheitert. Umgekehrt haben Stiftung trias und Co. vielen helfen können, ihr Projekt der Spekulation zu entziehen. Wie das genau funktioniert und welche Prinzipien die verschiedenen Initiativen ihrer Arbeit zugrunde legen, das soll auf der Tagung im Herbst anschaulich gemacht werden.

Folgende Personen werden inhaltlich beitragen:

Jeder, der ein Interesse an dem Thema hat, ist herzlich eingeladen, die Tagung zu besuchen.

Informationen und Anmeldung: www.grundlos-bodenlos.de

  • Termin: Freitag, 17.10.2008 und Samstag, 18.10.2008
  • Veranstaltungsort: FORUM Berufsbildung, Charlottenstr. 2, 10969 Berlin
  • Kosten: 15 Euro, ermäßigt 6

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