Anti-Rauch-Manifest!

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Anti-Rauch-Manifest vom 15. April 2006

Bereits nach anderthalb Tagen Autoorganisationskongress wird es zuviel. Obwohl es sich eigentlich nur um eine Kleinigkeit handelt: Immer und überall in geschlossenen Räumen wird mensch eingeräuchert.

Auch in diesen Kreisen, in denen Selbstbestimmung und Herrschaftsfreiheit als wichtig angesehen werden, wird Rauchen nach wie vor nicht als Dominanzverhalten wahrgenommen. Dabei geht es nicht um militantes Nichtrauchen oder Raucher_innenmobbing, sondern um gegenseitige Rücksichtnahme. Eine Forderung wie "Kein Rauch in geschlossenen Räumen!" ist sicher unrealistisch und kehrt das Dominanzverhältnis um, ohne es zu beseitigen.

Deshalb:

  • Vor Beginn von Veranstaltungen und Workshops in geschlossenen Räumen bitte fragen, ob es Menschen gibt, die Zigarettenrauch als Belästigung empfinden und darauf Rücksicht nehmen. Rauchpausen im Freien einzufügen, dürfte wohl kein Problem sein und sie ermöglichen allen Beteiligten die entspannte Teilnahme an der jeweiligen Veranstaltung.
  • An Orten, die vor allem als Treffpunkt genutzt werden, wie zum Beispiel das Schnarup Thumby, sollte es mindestens einen rauchfreien Raum geben, der als solcher gekennzeichnet ist und respektiert wird. Und ganz super wäre, wenn Essen und Rauchen zwei verschiedene Tätigkeiten wären.
    • Was tust du dafür, dass dies Realisiert wird? Gehst du auf die Plenas? fragt --Tribble 00:57, 17. Jan 2007 (CET).

Eine Schwangere, ein Nichtraucher und ein Hund.




Erstmal stimme ich zu 100% dem oben Geschriebenen zu. Selbst als bei einem Workshop eine Mutter mit Säugling anwesend war, wurde auf das Tabakgequalme nicht verzichtet. Wenn schon rauchen, warum dann eigentlich nicht fair gehandelten Biotabak?

    • Was tust du dafür, dass dies Realisiert wird? fragt --Tribble 00:57, 17. Jan 2007 (CET).
    • Eine neue Fair gehandelter Biotabak-Wiki Seite anlegen ist doch wirklich nicht schwer, oder?

Wenn ich mich schon durch Qualm belästigen lasse, dann doch bitte von Tabak, der nicht unter menschenunwürdigen Bedingungen angebaut wurde, oder irgendwelche Regenwälder dafür abgeholzt werden... Nahrungsmittel und Gebrauchsgegenstände werden in der Regel zwar auch menschenunwürdig produziert, sind aber eher nicht vermeidbar, wenn man nen knappen Geldbeutel hat und in der Stadt wohnt.

Oder wie wärs mit selbstorganisiertem Tabak? Hat die DDR teilweise auch so gemacht, wächst auch in unseren Gefilden.

Irgendwie geht mir das auch nicht in die Birne, wie Rauchen als ein menschliches Bedürfnis angesehen werden kann. Eher ein Bedürfnis der Großindustriellen.

  • Der Mensch ist ein rauschendes Wesen, und Tabak ist eine berauschend wirkende Substanz. --Tribble 00:57, 17. Jan 2007 (CET)

wie funktioniert eine selbstorganisierte Krankenkasse, wenn die hälfte der leute ihre gesundheit (und die von anderen) gezielt ruinieren?

  • In dem das mit in die Berechnung der Mitgliedsbeiträge eingeht, vielleicht? So wie's auch bei den anderen Krankenkassen der Fall ist/sein wird? --Tribble 01:14, 17. Jan 2007 (CET)

"Erziehung ist Liebe und Vorbild, sonst nichts"

  • Dann fang gleich mal damit an - aber intolerante und diskriminierende Haltung (einiger) Nichtrauchern gegenüber Rauchern hilft auch für eine tollere Welt nicht weiter. Da beisst sich die Katze in den Schwanz. --Tribble 01:14, 17. Jan 2007 (CET)

Natürlich auch ein Nichtraucher


Anstelle von unreflektierten Aussagen, und "man könnte ja mal", hier ein paar konstruktive Vorschläge:

  • Definierte Raucherbereiche einrichten. Es ist unmenschlich und schei*, wenn Raucher in die Kälte geschickt werden, da anscheinend alle unfähig sind, einen (beheizten) Raucherbereich zu etablieren. Das nennt sich "Organisation".
  • Es gibt sog. Raucherpilze. Das sind Filter und Ionisatoren, die die verpestete Luft aufbereiten können. Danach ist sie besser als die restliche Raumluft. Solche Teile gibts auch zum Ausleihen.

Weiterhin aus Artikel Tabak. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. Januar 2007, 01:30 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Tabak&oldid=26388211 (Abgerufen: 17. Januar 2007, 00:12 UTC)

Verbotsversuche im 16. und 17. Jahrhundert

Es gab auch damals schon Gegner des Tabakgenusses; sie prangerten unter anderem seinen Missbrauch als Genussdroge an. 1575 wurde für die Kirchen in Mexiko ein erstes Verbot gegen das Rauchen erhoben, da man in der „heidnischen Sitte“ des Rauchens eine Entweihung der Kirchen sah. Spätere Kontrollversuche wurden oft auf Grund von wirtschaftlichen und politischen Ideen angestrengt.

--Tribble 00:57, 17. Jan 2007 (CET)