Bedürfnisse schärfen

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Materialien

Einleitende Worte

In der nächsten Phase möchte ich, dass ihr bei allen euren Handlungen bewusst werdet, wann ihr Geld in die Hand nehmt.

Hinweise

Es ist wichtig, dass den TeilnehmerInnen klar ist, dass sie sich auf die aktuelle Gesellschaft beziehen sollen! Lebensmittel auf Grund der Überproduktion dürfen mit genutzt werden!

Öffentliche Einrichtungen dürfen für die Bedürfnisbefriedigung mit genutzt werden. Bei der Methode wurde die Erfahrung gemacht, dass dies nicht als Subsistenz verstanden wurde.

Aufgabe

Ich möchte dass, jeder von euch, in sich geht und seinen Tagesablauf durchgeht.

  • Du stehst auf frühstückst
  • fährst zur Uni/Schule
  • rauchst vllt eine Zigarette
  • isst Mittag
  • kaufst Materialien für ein Projekt
  • Klamotten
  • Kino Besuch
  • Konzert
  • Gläschen Wein

Schreibe nun auf eine rote Karte, das Bedürfnis auf, wo du nicht vorstellen kannst, dass es eine bereits existierende Initiative (ohne Geld) gib, welches dieses abdecken kann.

Auf 2 gelbe Zettel, dass wie oben nur verschmerzbares Bedürfnis.

Auswertung

Anschließend wird gemeinsam versucht die Karten den Initiativen, zuzuordnen.

Anzunehmen sind:

  • Unterkunft
  • Essen
  • Krankenkasse
  • Geld

Bei Krankenkasse

staatliche bzw. Solidaritätsprinzip Steuern gerne zahlen Verweis auf http://ethify.org/content/werte

Geld

Verweis auf "Wir für Sachsen" z.B. 40 € mtl.

Unterkunft

Bei Unterkunft kann auf Konzepte des Mietshaussyndikates oder Wagenburgen verwiesen werden.

Tausch

Vieles kann getauscht werden.


Nicht sofort zugeordnete Karten erst einmal extra legen.

Anschließend werden entstandene Fragen geklärt bzw. offene Karte diskutiert und/oder zur nächsten Methode gegangen.

Ergebnisse

Workshop Stadtteilhaus 17.04.14

Rote Karten

  • sauberes Trinkwasser
  • Wohnraum
  • Krankenversicherung
  • Strom
  • Heizung
  • Telefon/Handy
  • Straße
  • Fahrrad
  • Semesterbeitrag
  • eine Brille

Gelbe Karten

  • Internet
  • Computer
  • Kühlschrank

Kongress nachhaltige Hochschule 30.05.14

TeilnehmerInnen-Stimmen aus den Städten

  • Graz
  • Berlin
  • Tübbingen
  • Wien
  • Dresden
  • Berlin
  • Cottbus
  • Nordhausen
rote Karten
  • Zugang zu Kulturland
  • Ackerfläche + Saatgut + Werkzeuge
  • Internet, FB
  • MEdizin - Versicherung
  • Zeitung
  • fließend Wasser
  • Haus inkl. Kochen (Brennmittel)
  • Stom, fließend Wasser
  • Kommunikationsmedien


gelbe Karten
  • Kaffee Tabak
  • Einkaufsläden (Lebensmittel + Kleidung + etc.)
  • Hygiene Artikel
  • Handy
  • Auto
  • Musikinstrumente
  • Verkehrsmittel
  • Telefon
  • öffentliche Kulturstätten, Bars, Clubs etc.

Umundu Festival 23.10.14

rote Karten

  • Strom bzw. erstinvestition in eine Inselanlage
  • Haus / Wohnung/ Lebensbereich
  • Absicherung für Notfälle
  • medizin. Grundversorgung (Brille)
  • Vorsorgeuntersuchung
  • Wohnraum, Rückzugsraum für Privatsphäre
  • Teilnahme an kultur (Konzert, Theater)
  • Computer, Strom + INet
  • Wasser
  • Strom
  • kurzfriste Reisemobilität in Fremde abgelegenen Orte mit Zeitbeschränkung, sonst Trampen, schwarz fahren
  • Alkohol
  • Suchtmittel-Zubehör (Papier, Filter)
  • Grundnahrungsmittel (Mehl, Kaffee, Milch)
  • Studierendenbeitrag fürs Studium
  • Mittel für Selbstständigkeit -> Land
  • Miete/Wohnraum
gelbe Karten
  • Internet
  • Arbeitsweg ländlicher Raum
  • Bequemlichkeit
  • Nahrung
  • Harmonie, Ruhe, Platz zum Denken
  • Hundefutter
  • Arzneimittel
bereits mit Lösung
  • Wärme durch Kleidung -> Feuer, Tiere
  • Bildung -> wissen mit Menschen austauschen
  • Internet -> Slub
  • Gesundheit
    • beginnt im Kopf
    • Wildkräuter
    • Selbstheilen durch Entgiftung
    • alternative Gesundheitsbildung
  • Gewöhnung an Kälte
  • Ganzen Jahr lang sammeln
  • pflücken und lagern
  • Containern (minderer Qualität, Notlösung)
  • Tafel (kein DD Pass)
  • Fragen beim Gartennachbarn
  • tgl Mobilität in der Stadt
    • Fahrrad
    • Fuß