Coming Together/Better Meetings

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weitere Ideen für bessere Treffen

  • Gegenseitiges Verstehen ist Voraussetzung für einen Konsens.
  • Andere verstehen heißt v.a. die Zusammenhänge in ihrem Fühlen und Denken erkennen, und nicht nur die Ausflüsse davon (z.B. Argumente) zu kennen. Zuhören können ist Voraussetzung.
  • Zuhören: sich nicht absichtlich mißverstehen wollen, sondern aufpassen, was andere sagen (auch wenn mensch sich schon länger kennt). Nicht unterbrechen.
  • Notizen machen, um nichts zu vergessen, und um die Zusammenhänge zu erkennen. (Wenn in 10 Minuten 10 Argumente genannt werden, vergessen wir sonst die Hälfte. Mindestens.)
  • Sprechen: möglichst wenig und kurz reden, und damit möglichst viel sagen; evtl. langsamer sprechen und Pausen einbauen; andere wollen auch mitdenken; Pausen nicht aus Angst vor Unterbrechung vermeiden.
  • Falls es für das Verständnis nötig ist (und nur dann), auch dreimal dasselbe umschreiben.
  • Anfangen: andere nicht unterbrechen, nicht das Wort gewaltsam an sich reißen (auf "verbales Faustrecht" verzichten) Pausen anderer nicht dazu benutzen, um selber ans Wort zu kommen
  • Aufhören: zu erkennen geben oder sagen, daß mensch fertig ist
  • Zusammenhang: auf die Argumente von anderen eingehen, nicht nur die eigenen danebenstellen.
  • Eigene Unsicherheiten und Fragen nicht vertuschen oder vermeiden, um für imaginäre BeobachterInnen besser zu erscheinen.
  • Nicht nur auf das zuletzt Gesagte reagieren, sondern den Zusammenhang beachten und sich auch auf frühere Argumente beziehen; dazu Wichtiges mitschreiben! Diskussionen verlaufen häufig in Form von Assoziationsketten und verrennen sich in Details; keine Angst haben und zum Wesentlichen zurückspringen.
  • Entscheidungsrelevante Fakten mitbringen (am besten schriftlich), nicht nur Vermutungen äussern.
  • Regelmässige Zwischenzusammenfassungen (Wecker stellen!): Eine oder zwei Personen, die relativ wenig gesagt haben, fassen den Diskussionverlauf der letzte 30 Minuten zusammen. Wenn keine sinnvolle Zusammenfassung möglich ist, ist die Diskussion wohl auch nicht besonders sinnvoll.
  • Zwischenzusammenfassung auch auf Wunsch einer Person; dazu Handzeichen erfinden.
  • Zwischenergebnisse: die Fortschritte der Diskussion als Zwischenergebisse festhalten, dazu 1 durchwechselnde/r ProtokollantIn
  • Pausen: nach jeder (halben) Stunde kürzere Pausen machen (auch wenn´s gerade besonders interessant ist)
  • Fragen: nicht nur behaupten, auch fragen (ohne selbst die Antwort zu geben)! Einfache Fragen nicht lächerlich machen, sondern als Denkanstoß betrachten.
  • Stimmungsbilder auf von einer RednerIn
  • Handzeichen für "Bitte ein Beispiel" erfinden und verwenden.
  • Handzeichen für Zweifel erfinden und verwenden.
  • Sitzordnung: nach Pausen Sitzordnung verändern
  • Ergebnisse: genügend Zeit für die Ausarbeitung der Ergebnisse einplanen