Coming Together/Kommunikationsformen

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Kommunikationsübungen

  • Gerade diejenigen, die Kommunikationsübungen für Quatsch erklären, sollten sie mal ausprobieren.
  • idee: weitersagen von infos üben (eine person spricht 5 andere an und diese sollen die information weitergeben; nach 30min sollen alle die information haben). geht das mit bezugsgruppen besser? geht das mit fixen räumlichen standorten besser


(work in progress)

Bewusste Wahl der Kommunikationsform:

  • Häufig wird die Art der Kommunikation durch einflussreiche Einzelpersonen oder durch Automatismen/Gewohnheiten bestimmt, und nicht aufgrund einer bewussten Entscheidung der beteiligten Personen.
  • Die Wahl der Kommunikationsform ist nicht beliebig, sondern hat entscheidenden Einfluss auf das Gelingen der Kommunikation.
  • Das übliche Vorgehen ("Alle, die da sind setzen sich hin und reden drauf los.") ist nur selten die beste Möglichkeit.
  • Es gibt u.a. diese Möglichkeiten:

Informationsweitergabe / Breitenkommunikation

Plenum (=Vollversammlung)

  • ab 10..20 Personen
anwendbare Methoden
  • Vortrag / Plädoyer, ohne Nachfragen
  • Kurzvortrag / Infobeitrag
Vorteile
  • Infos erreichen alle, die anwesend sind / sein können. (Infoweitergabe über Infowände erreicht alle jederzeit und ist meist besser durchdacht.)
  • Kleingruppen können vorbereitete Vorträge/Plädoyers zu einem bestimmten Thema halten.
Nachteile
  • Die für Konsensentscheidungen nötigen Diskussionen sind nicht durchführbar.

Forum (=Diskussionsgruppe zu einem bestimmten Thema)

  • bis 10..20 Personen
  • die Personen kennen sich nicht oder kaum
  • die Personen teilen sich gegenseitig ihre Gedanken / Ideen / Meinungen mit
  • Ziel ist das Mitteilen oder (beim Zuhören) Weiterentwickeln individueller Denkprozesse
anwendbare Methoden
  • unstrukturierte Diskussion
  • strukturierte Diskussion
  • unmoderierte Diskussion
  • moderierte Diskussion
Vorteile
  • Möglichkeit zum Kennenlernen neuer Gedanken / Ansichten als Anregung zum Nachdenken
Nachteile
  • spektakuläre Zuspitzung zum Kampf zweier Lager, die sich gegenseitig nicht mehr verstehen wollen

Infowand

  • Infos werden an einer Wand an der richtigen Stelle aufgehängt
anwendbare Methoden
  • unstrukturierte Mitteilungen
  • strukturierte Mitteilungen (vorgedruckte Felder)
  • Mitteilungen an alle, oder nur an bestimmte Personen gerichtet
  • Farbcodes
Vorteile
  • Infos jederzeit verfügbar und tendentiell für alle zugänglich
Nachteile
  • Sprachbarrieren
  • Handschriften evtl. schlecht lesbar
  • Vorbereitungsbedarf (Strukturierung)
  • braucht kontinuierliche Pflege

fish bowl

  • 15..150 Personen
anwendbare Methoden
  • Handzeichen
Vorteile
Nachteile


ergebnisorientierte Kommunikation / Kleingruppen

Arbeitsgruppe

  • 5..8 Personen (Kleingruppe)
  • das Treffen hat ein Ziel
  • am Ende des Treffens sollte ein Ergebnis stehen
  • es sollte geklärt werden, was mit dem Ergebnis passiert
anwendbare Methoden
  • Handzeichen
  • Mitschrift
  • Wandmitschrift
  • Emails
  • Internet-Recherche
  • lockerndes Spiel
Vorteile
Nachteile

Bezugsgruppe

  • 5-12 Personen
  • Leute, die miteinander vertraut sind (Kleingruppe)
anwendbare Methoden
  • Handzeichen
  • Mitschrift
  • Wandmitschrift
  • Emails
  • Internet-Recherche
  • lockerndes Spiel
  • gemeinsames Essen
  • Hinterfragen von Traditionen/Gewohnheiten in regelmässigen Abständen
Vorteile
  • die Beteiligten kennen die persönlichen Grenzen von allen und können besser aufeinander eingehen (behutsam sein und nicht übervorsichtig)
  • gegenseitiges Verstehen möglich durch Kommunizieren bzw. Kenntnis von Beweggründen/Motiven, Erfahrungen, Hintergründen
Nachteile
  • Gefahr von eingefahrenen Mustern/Gewohnheiten (in der Kommunikation bzw. im Umgang miteinander)
  • kontinuierliche gegenseitige Wahrnehmung, die dazu führt, dass Personen nicht zugetraut wird, dass sie sich ändern, bzw. dass diese Personen es sich selbst nicht zutrauen

Workshop

  • 3..20 Personen
  • eine oder mehr Personen teilen ihr Wissen mit ("liefern Input")
anwendbare Methoden
Vorteile
Nachteile

Bezugsgruppen-Querkommunikation

  • 2..5 Personen
  • Menschen aus verschiedenen Bezugsgruppen treffen sich
  • Ziel:
Vorteile
Nachteile

Werkstatt

anwendbare Methoden
Vorteile
Nachteile

Ideenwerkstatt

anwendbare Methoden
  • Brainstorming
Vorteile
Nachteile

Zukunftswerkstatt

  • 3 Phasen
anwendbare Methoden
Vorteile
Nachteile


persönliche/bedürfnisorientierte Kommunikation

open space

anwendbare Methoden
Vorteile
Nachteile

Tuschelrunden

  • 3..5 Personen
  • Ziel ist das gegenseitige Kennenlernen
anwendbare Methoden
Vorteile
Nachteile

(Hardcore) chillout session

  • 2..10 Personen
  • es wird nichts gemacht, was den Verdacht erwecken könnte, produktiv zu sein
  • Ziel: eine schöne Zeit haben
anwendbare Methoden
  • Rumhängen
  • Reden
  • Zuhören
  • Musik hören
  • Massage
  • Konsum verschiedenster Substanzen
  • Spiele
Vorteile
  • Wer nichts macht, macht keine Fehler.
Nachteile
  • Wer nicht kämpft, hat schon verloren.



Brainstorming

  • 5..25 Personen
  • vorgegebenes Thema
  • alle sagen, was ihnen zum Thema einfällt
  • die Gedanken werden schriftlich festgehalten
  • es sollte vorher klar sein, was mit den Ergebnissen passiert
Vorteile
Nachteile