Diskussion zu Projekt A

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Spannend am Projekt A
  • Eingebunden sein des Projekts in den lokalen sozialen Kontext (durch Doppelprojekte, die am Alltag der Menschen dran sind)
  • weitere politische Perspektive (nicht nur das eigene Projekt betreffend)
  • Verknüpfung von Leben, Ökonomie und Politischem
  • gelebter Anarchismus statt plakativer
Fragen
  • Wird die Frage der Fairness von Verteilung auftauchen? Wie ist das mit unterschiedlicher Mitgift, unterschiedlichen Beiträgen, die einzelne einbringen?
  • Ist es wirklich möglich die Arbeitsbereiche so einfach so wechseln, inwieweit braucht es SpezialistInnen?
  • Wieviel müssten mensch dafür arbeiten, dass das Projekt ökonomisch klappt?
Einwände
  • Die mit den guten Jobs sollen möglichst lange in der Lohnarbeit bleiben ;o(
  • Der Enwurf ist stark auf organisatorische/funktionale Aspekte konzentriert und beschäftigt sich mit anderen wichtigen Aspekten nicht.
  • Anti-Sexismus kommt gar nicht vor
  • Die Doppelprojekte (oder zumindest eines davon) müssen nach der gängigen kapitalistischen Rationalität arbeiten, damit wird diese Logik ins Projekt reingetragen anstatt dass eine Umsonstökonomielogik nach außen getragen wird
Vorschlag
Sowenig Lohnarbeit wie möglich im kapitalistischen System (lässt auch nicht vergessen, wie das so ist mit der Lohnarbeit) und möglichst viele Lebensbereiche anders organisieren
Begriffliche Trennung zwischen Ökonomie (im Sinne von kapitalistisch) und Lebenserhaltung (die auch soweit wir möglich anders als durch Lohnarbeit sichergestellt werden kann)
Einwände:
  • Können wir dann genauso gut sozial eingebunden sein, wie in der Idee vom Projekt A? (Wir würden ja dann keine Trafik betreiben ;o)
  • Besteht nicht die Gefahr, dass die Umsonstökonomie ausgenützt wird? Von wem? Innerhalb? Außerhalb?
  • Umsonstökonomie praktizieren bietet keine Garantie, dass Frage wie Konkurrenz, das Gefühl von Ungleichverteilung, Zu-kurz-kommen usw. aufkommen; damit umzugehen müssen wir auch noch lernen ;o)
  • Ist es nicht trotzdem feiner, wenn wir im Projekt Arbeitsbereiche aufbauen, weil wir dort die Arbeitsbedingungen mehr selbst bestimmen können als in der Lohnarbeit?
Woran ist das Projekt gescheitert?
  • Nichts genaues wissen wir nicht, aber laut Stowasser war es zu „Studi“-lastig, also zuviel Gerede und (der zweite Grund ist mir entfallen);
  • Es gar auch irgendeinen Fall mit einer Band, die eingeladen wurde (und wo ein bekannter Vergewaltiger mitspielt), der für Unmut gesorgt hat
  • Es gibt diese Zeitungen, die vom Projekt A herausgegeben wurden
  • Und es gibt Projekt A Plan B (Wann? Wo?)