Veranstaltung:Subsistenzwirtschaft im urbanen Raum beim Umundu

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Straße: Friedrich-List-Platz
Nr: 1
PLZ: 01069
Stadt: Dresden

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Angemeldete TeilnehmerInnen

Transformationstagebuch

Wenn TeinehmerInnen eintreffen Tagebuch austeilen und Aufgabe stellen auf den Innen-Cover ihre sozialen Kontakte welche sie an dem Tag bereits erfahren haben gestaltungstechnisch für sich aufzumalen. Z.B. kann das sein

  • Türöffnen
  • E-Mail an einen Freund
  • Gespräch mit ProfessorIn

Anschließen ohne Auswertung, Angebot stellen dies auf dem Rück Innen Cover für die letzte Woche zu machen.

Einführung Umundu Festival

Thema: Gutes Leben

  • Vorstellung Workshop
  • Konzept, spannendste im Anschluss die Diskussion
  • Sämtliche Inhalte sind bereits im Wiki abgelegt. Ergebnisse werden dort ebenfalls dokumentiert.

Vorstellungsrunde

Name, 2-3 Aktivitäten, Motivation für den Workshop

Botschaft des Workshops

Wie du die Transformation gestalten und mitbestimmen kannst.

Begriffsdefinition Subsistenzwirtschaft

Arbeiten in kleinen Gruppen (3-4 Personen) mit den Nachbarn. Eigenen Definitionen diskutieren. Anschließend mündl. abfragen Definitionen aus Quellen verwenden, somit etwas Abweichend zu der Sonst angewendeten Methode:

z.B. kann z.B. auch Freizeit (selbstbestimmte Zeit) eine Rolle spielen, inwiefern verfügbar, um sich Selbstversorgenden.

Diese Methode versteht sich als Brainstorming!

Materialien

  • Stifte
  • Moderationskarten
  • Krebband
  • 2-3 fertige Definitionen des Begriffs

Aufgabe

Jeder soll auf die Moderationskarten aufschreiben was ihm zu dem Begriff Subsistenzwirtschaft einfällt.

Auswertung

  • An Wand kleben
  • Ohne Diskussion, da es sich um die eigene Meinungen der TeilnehmerInnen handelt
  • Anschließend der vorbereiteten präsentieren

Wikipedia

  • nicht auf das Erwirtschaften von Profiten
  • Subsistenzwirtschaft = Naturalwirtschaft
  • schließt nicht aus auf lokalen Märkte Überschüsse für notwendige Investitionen z.B. Werkzeuge, Salz zu erzielen
  • Max Weber: setzt die Bedarfswirtschaft entgegensetzt zur Erwerbswirtschaft
    • wirtschaften nur soweit dies unumgänglich
    • z.B. Familien, gemeinnützige Stiftung
  • Niklas Luhmann: als Gegenbegriff zur Marktwirtschaft, ohne den Geldmechanismus

Subsistenzwirtschaft heute

  • Ulla Peters; Lokal, glokal, utopistisch:
    • dient als Kritik an herrschende Verhältnissen sowie Perspektive politischer Veränderung
    • nicht nur Kritik sondern Alternativen
  • Commons versteht man ähnlich, somit parallelen erkennbar
  • Wiedererlangen von Kontrolle über unsere Lebensbedingungen um Kapital zurückweisen zu können
  • wird als "minderwertige" Form des Wirtschaftens angesehen
  • Subsistenz solle das Überleben sichern, doch Wirtschaft muss mehr leisten
  • Schwertfisch (1997): Zeitgeist mit Gräten. Politische Perspektiven zwischen Ökologie und Autonomie. Yeti Press, Bremen
    • all jene nicht marktvermittelten Tätigkeiten, die "uns am Leben erhalten"
    • lebensfreundliches, nicht destruktives Wirtschaften
    • Herstellung von gesellschaftlichen Bedingungen
    • als Widerstandkultur
    • Dinge und auch uns selbst der Verwertung entziehen
    • Kontrolle über Reproduktion
    • Einfluss auf die Produktionsprozesse
      • Machtverhältnisse
      • Diskussion ökonomische
      • Geschlechterverhältnisse
      • Naturverhältnisse

Ergebnisse

Workshop Stadtteilhaus 17.04.14

  • lokaler kleiner, geldloser Wirtschaftskreislauf ohne industrielle Produktion
  • Eigenständigkeit
  • Postwachstum: kein Profitgedanke, dafür Tausch + Schaffen von Mehrwert
  • Versorgung aus dem lokalen bis regionalen Raum
  • Unabhängigkeit vom "normalen" Konsumverhalten
  • Geben ohne Erwartung
  • Geldlos

Kongress nachhaltige Hochschule 30.05.14

TeilnehmerInnen-Stimmen aus den Städten

  • Graz
  • Berlin
  • Tübbingen
  • Wien
  • Dresden
  • Berlin
  • Cottbus
  • Nordhausen

Brainstorming

  • Selbstversorgung am Besten in Form von Permakultur, Bio-KAndbau u. Kreislaufwirtschaft
  • Bedafsorientierung
  • Was brauchen wir
  • Keine Gewinnmax.
  • zukunftsweisende Möglichkeit des Stadt-Land-Lebens
  • Zukunft ermöglichen
  • Leben
  • selbstbestimmter Lebensstil
  • Arbeit für direkten Wert als NAhrungssquelle
  • nicht für Geld-Tauschwert
  • Kreislauf Nutzung der Ressourcen vor Ort
  • Unabhängigkeit
  • Bedarfsorientierung
  • Nachhaltigkeit
  • Nicht unbedingt "ohne Geld leben sondern am Bedarf orientiert"
  • Unabhängigkeit von Kauf-Konsum
  • Tausch, Share and Care
  • Vielfalt
  • Freude an der Sache
  • reginal/lokal
  • Kreislaufwirtschaft
  • Konsumgesellschaft
  • Unabhängigkeit vom Geldbeutel
  • Menschen unter Armutsgrenze
  • Leben mit Hilfe selbstproduzierter Güter & direkt getauschter Waren (idealerweise ohne Geld)
  • nachhaltiger Wirtschaften mit unseren Rohstoffen


Umundu Festival 23.10.14

Brainstorming

  • Lebensgrundlage in Gemeinschaft stärken auch Austausch
  • weniger Geldabhängig
  • Tausch von Dingen, Nachhaltigkeit
  • Verschwendung vorbeugen
  • angemessene Ressourcennutzung
  • Wegwerfmentalität entgegen setzen
  • carsharing, Fahrradnutzer
  • Bewusstwerdung der Bedürfnisse
  • idealler Wert
  • Austausch von Werkzeugen
  • Verbundenheit
  • Kreisläufe
  • Bedürfnisbefriedigung mit den begrenzten Ressourcen eines Systems
  • Güter, die man zum Leben braucht selbst erzeugen bzw. in Gemeinschaft austauschen
  • Was brauche ich wirklich für ein gutes Leben?
  • Begrenzung als Gewinn

Quellen

Literaturhinweise

  • Niko Paech: Zeitwohlstand, Suffizienz und Subsitenz oekom, Leipzig 1. Auflage, 2014, 978-3-86581-476-0
  • Elisabeth Voß: Wegweiser Solidarische Ökonomie AG SPAK Verlag, 2010, 978-3-930830-50-3
  • p.m.: Kartoffeln und Computer Ed. Nautilus, Hamburg 2012, 9783894017675
  • p.m.: Buch Bolo'bolo Paranoia city verlag, Zürich 5. Auflage, 1990, 3-907522-01-X

Zum Weiterlesen

Friedrich Hachenberg: Die Zukunft der Essbaren Stadt - Das gute Leben bauen? http://www.umundu.de/dresden/festival/2014/programm/essbare-st%C3%A4dte

Visiting radFeld

  • Stichpunktartig aus dem Leben von patu
    • Hintergrund, Ausbildung Musik + Computer
    • Zufriedenheit aus Musik und Computer
    • Wohlstand, Und Gegenstände,
    • Vom Zimmer in die...
    • Erste eigene Wohnung
    • zurück in den Bus
    • in den Garten
    • in das Zelt

Suffizienz erst durch Überfluss? Wäre das Konzept allgemein tauglich?

Eurer Bedarf

Materialien

Einleitende Worte

In der nächsten Phase möchte ich, dass ihr bei allen euren Handlungen bewusst werdet, wann ihr Geld in die Hand nehmt.

Hinweise

Es ist wichtig, dass den TeilnehmerInnen klar ist, dass sie sich auf die aktuelle Gesellschaft beziehen sollen! Lebensmittel auf Grund der Überproduktion dürfen mit genutzt werden!

Öffentliche Einrichtungen dürfen für die Bedürfnisbefriedigung mit genutzt werden. Bei der Methode wurde die Erfahrung gemacht, dass dies nicht als Subsistenz verstanden wurde.

Aufgabe

Ich möchte dass, jeder von euch, in sich geht und seinen Tagesablauf durchgeht.

  • Du stehst auf frühstückst
  • fährst zur Uni/Schule
  • rauchst vllt eine Zigarette
  • isst Mittag
  • kaufst Materialien für ein Projekt
  • Klamotten
  • Kino Besuch
  • Konzert
  • Gläschen Wein

Schreibe nun auf eine rote Karte, das Bedürfnis auf, wo du nicht vorstellen kannst, dass es eine bereits existierende Initiative (ohne Geld) gib, welches dieses abdecken kann.

Auf 2 gelbe Zettel, dass wie oben nur verschmerzbares Bedürfnis.

Auswertung

Anschließend wird gemeinsam versucht die Karten den Initiativen, zuzuordnen.

Anzunehmen sind:

  • Unterkunft
  • Essen
  • Krankenkasse
  • Geld

Bei Krankenkasse

staatliche bzw. Solidaritätsprinzip Steuern gerne zahlen Verweis auf http://ethify.org/content/werte

Geld

Verweis auf "Wir für Sachsen" z.B. 40 € mtl.

Unterkunft

Bei Unterkunft kann auf Konzepte des Mietshaussyndikates oder Wagenburgen verwiesen werden.

Tausch

Vieles kann getauscht werden.


Nicht sofort zugeordnete Karten erst einmal extra legen.

Anschließend werden entstandene Fragen geklärt bzw. offene Karte diskutiert und/oder zur nächsten Methode gegangen.

Ergebnisse

Workshop Stadtteilhaus 17.04.14

Rote Karten

  • sauberes Trinkwasser
  • Wohnraum
  • Krankenversicherung
  • Strom
  • Heizung
  • Telefon/Handy
  • Straße
  • Fahrrad
  • Semesterbeitrag
  • eine Brille

Gelbe Karten

  • Internet
  • Computer
  • Kühlschrank

Kongress nachhaltige Hochschule 30.05.14

TeilnehmerInnen-Stimmen aus den Städten

  • Graz
  • Berlin
  • Tübbingen
  • Wien
  • Dresden
  • Berlin
  • Cottbus
  • Nordhausen
rote Karten
  • Zugang zu Kulturland
  • Ackerfläche + Saatgut + Werkzeuge
  • Internet, FB
  • MEdizin - Versicherung
  • Zeitung
  • fließend Wasser
  • Haus inkl. Kochen (Brennmittel)
  • Stom, fließend Wasser
  • Kommunikationsmedien


gelbe Karten
  • Kaffee Tabak
  • Einkaufsläden (Lebensmittel + Kleidung + etc.)
  • Hygiene Artikel
  • Handy
  • Auto
  • Musikinstrumente
  • Verkehrsmittel
  • Telefon
  • öffentliche Kulturstätten, Bars, Clubs etc.

Umundu Festival 23.10.14

rote Karten

  • Strom bzw. erstinvestition in eine Inselanlage
  • Haus / Wohnung/ Lebensbereich
  • Absicherung für Notfälle
  • medizin. Grundversorgung (Brille)
  • Vorsorgeuntersuchung
  • Wohnraum, Rückzugsraum für Privatsphäre
  • Teilnahme an kultur (Konzert, Theater)
  • Computer, Strom + INet
  • Wasser
  • Strom
  • kurzfriste Reisemobilität in Fremde abgelegenen Orte mit Zeitbeschränkung, sonst Trampen, schwarz fahren
  • Alkohol
  • Suchtmittel-Zubehör (Papier, Filter)
  • Grundnahrungsmittel (Mehl, Kaffee, Milch)
  • Studierendenbeitrag fürs Studium
  • Mittel für Selbstständigkeit -> Land
  • Miete/Wohnraum
gelbe Karten
  • Internet
  • Arbeitsweg ländlicher Raum
  • Bequemlichkeit
  • Nahrung
  • Harmonie, Ruhe, Platz zum Denken
  • Hundefutter
  • Arzneimittel
bereits mit Lösung
  • Wärme durch Kleidung -> Feuer, Tiere
  • Bildung -> wissen mit Menschen austauschen
  • Internet -> Slub
  • Gesundheit
    • beginnt im Kopf
    • Wildkräuter
    • Selbstheilen durch Entgiftung
    • alternative Gesundheitsbildung
  • Gewöhnung an Kälte
  • Ganzen Jahr lang sammeln
  • pflücken und lagern
  • Containern (minderer Qualität, Notlösung)
  • Tafel (kein DD Pass)
  • Fragen beim Gartennachbarn
  • tgl Mobilität in der Stadt
    • Fahrrad
    • Fuß

Was brauchen wir noch?

Materialien

  • Stifte
  • Moderationskarten
    • Rot
    • Gelb
  • Krebband

Einleitende Worte

Um Bedürfnisse bzw. einzelne Güter zu erfassen, die noch nicht von einer Initative abgefangen werden können, bietet sich die Methode "Bedürfnisse schärfen" an.

Aufgabe

Die entstandenen Karten versucht man zu Clustern.

Diese betrachtet man einzeln und versucht einen Oberbegriff zu finden.

Anschließend überlegt man, wie man z.B. als Einrichtung diese Bedürfnisse in der Stadt abdecken kann.

Auf gelbe Karten Schreibt man, wenn es dazu bereits Lösungen gibt. auf Rote, wenn es sich um ein Pionierprojekt handeln würde.

Mit auf dem Weg

Lebt das System was sich für euch richtig anfühlt und für euch f